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Die
Möglichkeiten des Internetwahlkampfs
Dieser
Workshop möchte ja für die Möglichkeiten der
Internet-gestützten politischen Bildung, Kommunikation und
Partizipation sensibilisieren. Dabei geht es also primär um
die Frage, wieweit kann das Internet den WählerInnen und den
wahlwerbenden KandidatInnen helfen, miteinander in Kontakt zu
treten und sich übereinander zu informieren. Welche
Möglichkeiten bietet das Internet diesen beiden Gruppen?
a)
Wie nützen die Parteien nun das Internet im Wahlkampf?
Grundsätzlich sind es vor allem Homepages, auf denen sich
Parteien und Kandidaten vorstellen, und ihre Wahlprogramme präsentieren:
·
Aktions-Homepages
der Parteien mit oder ohne Interaktivität, um für die
eigenen Kandidaten und das Wahlprogramm zu werben. Beispiele
folgen!
·
Persönliche
Homepages von einzelnen Kandidaten
Beate Troger
schrieb in der "Tirol am Sonntag" vom 27.
Juli 2008 auf Seite 8.
| "Per
Klick auf Du &Du.
Eine Homepage reicht in der Generation Web 2.0 nicht
mehr. Online-Gruppen, Blogs und Netzwerke sollen neuen
Drähte zu den Bürgervertretern knüpfen. Die Tiroler
Politiker aber sind im interaktiven Internet den 21.
Jahrhunderts noch nicht angekommen. ..." |
Für
Tirol brachte sie als Beispiel für die einzige Homepage einer
ÖVP-Politikerin Karin
Hakl. Was hat eine Homepage für einen Wahlwerbenden Kandidaten
für Vorteile? Ist sie wirklich geeignet, Mehr Bürgernähe zu
signalisieren?
z.
B. Heinz
Christian Strache hat seit dem Wiener Wahlkampf 2005
eine Homepage. Dort gibt es neben seinen Themen, Blitzlichtern
von seinen Veranstaltungen Kampagnenseiten, Links, einer
Kontaktadresse, etc. auch die Möglichkeiten T-Shirts
zu bestellen mit Aufschriften wie : EU-Nettozahler,
Inländerfreund, Hiergeborener... .
Inzwischen
habe auch die beiden Spitzenkandidaten der derzeitigen
Regierungsparteien Aktionhomepages: Werner
Faymann und Wilhelm
Molterer aber sehr interaktiv sind auch die NICHT
Weitere
Beispiele folgen!
·
Aktions-Homepages
von Unterstützungs-Komitees
Beispiele folgen!
z.B.:
Diese Homepages ermöglichen es den Wählern nicht nur
Personen und Programme quasi auf virtuellen
Hochglanzprospekten kennen zu lernen, sondern bieten auch
oft täglich aktualisierte Einblicke in den Kampagnenalltag,
etwa in Form von Wahlkampftage-Büchern. Oft sind diese
Wahlkampftagebücher aber reine kommunikative Einbahnstraßen,
bestenfalls mit der Möglichkeit eine Email zu schicken
oder mit einem Feedbackformular versehen und wenig
Interaktivität (keine Möglichkeit, Kommentare zu den
Wahlprogrammen oder Blogeinträgen zu schreiben oder parteiliche
Internetforen oder Gästebücher, wo man Wünsche, Anregungen,
Beschwerden oder Anfragen hinterlassen kann). Ein Grund dafür
ist sicherlich der hohe Personalaufwand, den die Wartung solcher
Angebote bedeutet. Anders ist die Situation bei den Medien, die
auf ihren Onlineportalen viel Interaktivität ermöglichen.
Wahltagebücher werden aber für
weniger e-kompetente Kandidaten mitunter auch von den
Massenmedien zur Verfügung gestellt.
b)
Wie nützen die Sympathisanten und Funktionäre das Internet
Natürlich gibt es im Internet neben dieser
offiziellen Parteiwerbungauch den "Lagerwahlkampf".
Das heißt die Sympathisanten, Wähler und kleinere
Funktionäre benutzen das Internet, um hier Wahlwerbung für
ihre Wahl-Favoriten zu machen. Das kann einerseits in
Politik-Foren oder in Foren auf Medienportalen geschehen, aber
auch in Form von Kommentaren auf den Portalen von Politikern,
Parteien oder Medien (Siehe: Die
Medienangebote). Dabei gibt es im Wesentlichen zwei
Strategien: entweder man wirbt FÜR den Favoriten oder man
kämpft gegen den oder die Gegner dieses Favoriten. Wobei
die Anonymität des Internets somanche Schranken fallen lässt
und sehr häufig die Grenzen des guten Geschmacks und er
politischen Korrektheit über- oder besser UNTER-schritten
werden.
c)
Wie nützen die Wählerlnnen das Internet
Die WählerInnen hingegen haben durch die
vielen interaktiven Möglichkeiten nun nicht mehr nur die
Möglichkeit, sich bequem von zuhause aus über das Angebot der
Wahlwerber zu informieren. Sie können aufgrund der
Interaktivität auch direkt mit den Wahlwerbern oder mit anderen
Sympathisanten oder mit Personenkomitees etc. in direkten
Kontakt treten. Dabei können sie sich auch über alle nur
erdenklichen Möglichkeiten der Mitarbeit informieren, oder von
den kontaktierten zur Mitarbeit, oder bei kleinen Parteien sogar
für "Solidaritätskandidaturen" gewonnen
werden.
Aufgaben dieses Blocks: Sehen
sie sich auf den Parteiseiten oder den anderen Webangeboten zu
den Kandidaten um und versuchen Sie mit Wahlwerbern oder
Unterstützergruppen ihrer Wahl Kontakt aufzunehmen. Verspüren
Sie Lust aktiv im Wahlkampf mitzumachen? Welche Möglichkeiten
gibt es dazu????
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